Der offen entwickelte ‘Milliway’ Antriebsstrang

Damit es nicht versinkt, hier nochmal die Übersicht zu meiner Präsentation im Guggenheim Lab Berlin

Präsentation Maker Fair 2012
BMW/Guggenheim Labs Berlin

Projekt elektronenrad

Seit 2007 hat sich elektronenrad die Entwicklung und Verbreitung von Elektrofahrrädern zur Aufgabe gemacht. In einer Forschungswerkstatt in Berlin entstehen Bikes, Lastenraeder und Rikschas mit elektrischem Antrieb. Eine wichtige Grundlage fuer die Entwicklungsarbeit bei elektronenrad ist eine offene Dokumentation und ein frei zugänglicher Austausch über die Thematik mit anderen Interessierten. Hier für stehen ein Blog und ein Wiki zur Verfügung, auch ist elektronenrad stolz auf einen seit Jahren öffentlich betriebenen ‘Fail Blog’ – eine Liste von Vorfällen und technischen Problemen die zur Dokumentation und zur Hilfe für dritte dienen soll – eine in der Industrie einmalige Einrichtung.

Milliway

Ab 2009 vertreibt elektronenrad in Berlin das Bullitt Lastenfahrrad von Larry vs. Harry aus Kopenhagen. 100 kg Nutzlast lassen sich mit dem modernen Aluminumrahmen von einem einzelnen Radfahrer transportieren, da liegt die Erweiterung des Lastenrades mit einem E-Motor nahe. elektronenrad ist seit dem in ständiger Weiterentwicklung damit beschäftigt den perfekten Antriebsstrang für die Laster herzustellen: Milliway.
Wie von elektronenrad her gewohnt werden alle Bauteile und Zeichnungen unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Pläne über die Entwicklung sind im Wiki und im Thingiverse zu finden.

Rapid-Prototyping und -Distribution

Neben den Bauteilen die für den Aufbau eines Antriebsstrangs von externen Anbietern bezogen werden (Motor, Elektronik, Akkuzellen) sind gerade die wichtigen Bauteile für Montage und Integration am Fahrzeug immer ein Gegenstand kniffliger Designs und langer Entwicklungszeit. elektronenrad bedient sich hierfür dem immer weiter verbreitetem Rapid Prototyping, genauer einem 3D Drucker der in der Lage ist komplexe Objekte aus ABS Plastik herzustellen. Beispiele sind die Batterieaufnahme, das geschwungene Design des Tretsensors und die Montage für ein Ersatzrad.